Binäre Optionen Pivot Punkte erfolgreich handeln

chart close

„Pivotpunkte“ oder „Pivot Punkte“ finden sich als strategisches Hilfsmittel in vielen Sparten der internationalen Finanzmärkte wieder. Früher waren die Punkte vor allem im Bereich des Futures-, später auch beim Devisenhandel sehr gefragt, um aus vergangenen Kursentwicklungen Indizien für Entwicklungen in der Zukunft abzuleiten.

Längst sind Pivotpunkte aber auch für Trader binärer Optionen von Bedeutung, so dass sich die Erfolgsgeschichte aus Chicago – denn dort aus nahm das System seinen Anfang – infolge der Digitalisierung des Handels bei geschäftlichen wie privaten Händlern fortsetzen konnte. Auf den ersten Blick ist der Einsatz der Pivotpunkte mit Strategie keineswegs übermäßig kompliziert, denn Händler werten im Grunde „nur“ die relevanten Kurswerte des vorherigen Handelstages zu einem bestimmten Instrument aus und interpretieren diese für den neuen Handelstag.

Modell auch auf binäre Optionen anwendbar

Diese Kurswerte oder -marken werden im Fachjargon eben als Pivotpunkte bezeichnet. Sie dienen Tradern als relevante Werte für den Neueinstieg oder die Einflussnahme auf bestehende Positionen durch Extras wie einen vorzeitigen Options-Verkauf (Bsp.: „Buyout“). Beim Binärhandel haben sich die Pivot Punkte mittlerweile als durchaus gute Handelsindikatoren etablieren können. in der Tat bieten sich die Punkte schon deshalb als Signale an, weil sie in der Regel das Formulieren sehr eindeutiger Aussagen zur Kursentwicklung erlauben.

Natürlich eignet sich nicht jeder Basiswert zu jedem Zeitpunkt für die Anwendung eines Strategie mit Pivotpunkt-Einsatz. Je größer die Asset-Auswahl ausfällt, desto besser stehen die Chancen, ein passendes Handelsinstrument für diesen Zweck ausfindig zu machen, um die Strategie testen zu können. Fraglos zunächst am besten über ein kostenloses Demokonto. Dabei werden Trader schnell verstehen, weshalb Pivotpunkte als Indikatoren im Rahmen von Chart-Analysen vor allem innerhalb des DAX in Verbindung mit dem Banken-Eigenhandel verwendet werden.

Pivot Punkte nicht bei allen Marktbereichen und Assets ideal

crazy chartEine mögliche Übertragung der Methode auf andere Bereiche ist davon abhängig, ob diese eine ausreichend hohe Liquidität sowie merkliche Bewegungen während des Tagesverlaufs erkennen lassen. Wobei sich Pivot Punkte auch Wochen- oder Monatssicht als vorzügliches Modell erweisen können.

So praktisch und nachvollziehbar die Nutzung von Pivotpunkten auch ist, ein gewisses mathematisches Verständnis verlangen sie vom Händler, da die Punkte zunächst einmal berechnet werden müssen, bevor sie als strategische Basis für binäre Optionen dienen können. Ein Mathematik-Studium indes müssen Anleger nicht vorweisen können, um das Konzept zu verstehen. Kennen müssen Händler den letzten Höchstkurs (H für „High“), den Tiefststand (L für „Low“) sowie den Start (O für „Open“) - und Schlusskurs (C für „Close“) eines Basiswertes. Diese vier Werte reichen aus, um die Punkte ausrechnen zu können.

Die zugrundeliegende Formel sieht wie folgt aus:

 

Pivotpunkt PP: H + L + C / 3

Die Punkte berechnen sich als aus der Addition des höchsten, tiefsten und letzten Kurses während des Beobachtungszeitraums. Die Ergebnisse erlauben Tradern das Ablesen von Widerstands- und Unterstützungs-Daten. Diese wiederum dienen dazu, Trend nach oben oder unten abzulesen. Auch Trendwenden können so erkennbar werden.

chartnachobenDas Ergebnis der Berechnungen sind meist recht markante Pivotpunkte für den aktuellen Handelstag (bzw. die Woche oder den Monat). Dabei sind die Werte als in Form des Vortags-Durchschnittswerts unter Umständen auch als gravierender Punkt für eine Kurswende zu verstehen. Eigenständige sind nicht zwingend erforderlich, denn die Mehrheit der Binäre Optionen Broker vertraut in ihren Handelsplattformen auf automatische Berechnungen, um ihren Tradern das Leben leicht zu machen.

Verzichten Broker auf solche Angebote, können vielerorts im Web entsprechende Tools genutzt werden. Die schnelle Berechnung der Pivotpunkte ist mitunter durchaus wichtig, um kurzfristig auf Entwicklungen reagieren zu können.

Punkte praktisch in Charts eintragen und definieren

Die bereits erwähnten Widerstände und Unterstützungen sind vielfach nicht weniger bedeutend für die richtigen Entscheidungen im Binärhandel. Sie bieten sich wahlweise für das Eröffnen von Call- oder Put-Optionen an. Beherzigen und wissen sollten Händler, dass die Pivotpunkte eher als Ratgeber verstanden werden sollten. Sie sind nicht dazu geeignet, gleich zum Handelsbeginn als Einstiegspunkt Verwendung zu finden.

bloombergUm sich ein nicht nur sprichwörtliches Bild von den Punkten zu machen, können Trader die berechneten Punkte vielfach im Chart-Tool ihres Brokers einzeichnen oder automatisch anzeigen lassen. Aus Expertensicht sind Pivotpunkte für Binäre Optionen Händler insbesondere deshalb ein so guter Ansatz, weil sie gute Renditen bei einem absehbaren Verlustrisiko bieten können. der maximale Verlust liegt bekanntlich beim geleisteten Einsatz. Ein Nachschuss zusätzlichen Kapitals infolge eines Handels mit Hebelwirkung ist ausgeschlossen. Zudem reichen bei den meisten Handelsarten selbst minimale Kursveränderungen zum Ende der Laufzeit, um als Händler einen Gewinn zu realisieren.

Anleger, die mit Struktur und Sachverstand traden möchten, sind bei Pivotpunkten genau richtig. Die Erfahrungen zeigen, dass die Punkte in den allermeisten Fällen gute Erfolgschancen bieten können. Dabei ist die Strategie mit Pivot Punkten sowohl ein Konzept für Profis wie für Anfänger im Binärhandel, die hin und wieder neue Dinge testen möchten – sowohl auf kurze wie auf lange Sicht.