Absicherungsstrategie – so schützen Sie sich durch binäre Optionen gegen Verluste

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Der Schutz des eigenen Kapitals ist zwangsläufig ein wichtiges Thema für Anleger. Die beste „Absicherung“ ist es natürlich, analytisch erfahren zu sein und somit adäquate Handelsarten und Basiswerte in der jeweiligen Marktumgebung auswählen zu können.

Eine Möglichkeit zur Absicherung unnötig hoher Verluste stellen die Extras vieler Binäre Optionen Broker da. So bekommen Händler immerhin einen gewissen Teil ihrer Gelder zurück, sollten die gehandelten Optionen aus dem Geld enden. Wer sich als Trader an die geltenden Mindesteinsätze hält, verliert vielfach nur Beträge im einstelligen Eurobereich. Auch ein strategisches, modernes Vorgehen über die so genannte Absicherungs-Strategie stellt überschaubare Risiken sicher. An anderer Name lautet „Wertsicherungsstrategie“, die je nach Bereich des Finanzmarktes unterschiedlich ausgerichtet angewandt wird.

Wenn Märkte nicht so wie wie die Anleger wollen

Hintergrund der Strategie ist – nomen es omen – das Einrichten eines funktionierenden Schutzmechanismus gegen ungünstige Marktentwicklungen entgegen den Trader-Erwartung. Dabei geht es in diesem Fall bei Handel mit binären Optionen eben nicht darum, den Einsatz so gering wie möglich zu halten, sondern mittels Absicherungsstrategie Verluste in überschaubarem Maße zu halten.

eurDen Preis für diese Strategie zahlen Händler über einen ebenfalls geringeren potentiellen Gewinn. Vor allem zwei wichtige Bestandteile zeichnen die Absicherungsstrategie im Alltag aus. Auf der einen Seite geht es hierbei um ein sinnvolles Risikomanagement und auf der anderen Seite ein individuell richtiges Kapitalmanagement. So sollten Händler nicht mehr Geld einsetzen, als sie sich leisten können. Zugleich sollten für einzelne Positionen keine zu hohen Einsätze riskiert werden.

Strategie gehört zu den meist genutzten Konzepten

Zugleich müssen Trader zur Kenntnis nehmen: Die aus „Hedging“ bezeichnete Absicherungsstrategie ist nicht dazu geeignet, stattliche Gewinne mitzunehmen. Der Begriff stammt aus dem Englischen bzw. Amerikanischen. To hedge bedeutet dort so viel wie „absichern“. Hedging-Positionen sind vielmehr vordergründig dazu gedacht, anderen Optionen abzusichern und mögliche Verluste auszugleichen. Die auch in der Schreibweise „Absicherungs-Strategie“ auftretende Technik ist ebenso gebräuchlich wie die bekannte Kontratrend- oder Trendfolgestrategie. Positionen mit mittelfristigen oder langen Laufzeiten vom Aktienmarkt beispielsweise können sehr gut über binäre Optionen abgesichert werden.

euro nassAuch Investitionen am Devisenmarkt (mit vergleichbar langen Laufzeiten) können über die Absicherungsstrategie geschützt werden. Ein Vorteil der Strategie liegt auch und gerade in den flexiblen Möglichkeiten zur Festlegung der Options-Parameter an den eigenen Interessen und Fähigkeiten ausgerichtet. Insbesondere hinsichtlich der möglichen Laufzeiten. Vorausgesetzt, Trader wählen ihren Broker richtig aus. Denn während einige Anbieter weitgehend auf kurze Laufzeiten setzen, gibt es an anderer Stelle durchaus die Chance, die Absicherungsstrategie über Zeiträume von mehr als ein paar Stunden einzusetzen.

Ein Erklärungsansatz der Absicherungs-Strategie

Trader X hat sich vor einigen Wochen für eine Investition im FX-Bereich über den Dollar-Ankauf dem Euro gegenüber entschieden über eine Long-Position. Die Hoffnung war, dass der Dollar im Vergleich zur europäischen Gemeinschaftswährung gewinnen würde. Nun entwickelt sich der Markt genau gegenteilig.

An dieser Stelle entwickelt sich aus naheliegenden Gründen der Absicherungs-Wunsch. Das Eröffnen von Binäre Optionen-Positionen auf den US-Dollar kann zwecks Hedging die goldrichtige Wahl sein. Natürlich rechnen Händler an dieser Stelle damit, dass der Dollar-Kurs weiter sinken wird, um so am Laufzeitende einen Gewinn zu erreichen, der einen möglichst großen Teil der aus dem Geld endenden Devisen-Trades wieder ausgleicht.

Verschiedene Absicherungsansätze

frau chartNatürlich können Absicherungs-Positionen nicht erst eröffnet werden, wenn sich eine verlustreiche Entwicklung abzeichnet. Vorsichtige Anleger „hedgen“ teils von Anfang an, um so auf Nummer Sicher zu gehen. Zudem gibt es unterschiedliche Verhaltensmuster, die Trader bei Beanspruchung der Absicherungsstrategie an den Tag legen können. Einerseits setzen vorrangig Anfänger eher auf die „konservative“ Variante der Strategie, während Fortgeschrittene mitunter weitaus aggressiver vorgehen.

Als konservativ wird das Hedging bezeichnet, wenn sich Anleger bei den Positionen normalerweise auf klassische Handelsarten wie den Call- und Put-Handel verlassen. Der Begriff „aggressiv“ bedeutet in diesem Kontext, dass riskantere Handelsarten – in erster Linie so genannte „One-Touch-Optionen“ – zur Absicherung genutzt werden. Diese Optionen gehen ihrerseits mit einem höheren Verlustrisiko einher, können aber ebenso den Weg zu sehr gute Renditen aufzeigen. Insbesondere beim Handel im High-Yield Sektor. Bereits erzielte Gewinne können ebenso abgesichert werden wie erwartete oder bereits verbuchte Verluste.

Die Prozedur sieht in der Regel vor, dass Long-Positionen – also Käufe – über Put-Optionen abgesichert werden, während Short-Bestände über den Einsatz von Call-Optionen gegen „übermäßige“ Verluste geschützt werden können. Eine gute Möglichkeit zur Erweiterung der Absicherungsstrategie ist ein „Stop-Loss“. Hier wird ein Kurslimit eingerichtet, bei dessen Erreichen ein Verkauf ausgeführt wird. So können Trader also zusätzlich Einfluss auf die binären Optionen nehmen, die zur Absicherung von Positionen in anderen Bereichen nehmen.