Der Handel binärer Optionen

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Um ein Verständnis dafür entwickeln zu können, wie binäre Optionen funktionieren, geht es vor allem um die Frage, was genau der Binärhandel ist. Das Prinzip hinter den Optionen lässt sich über die Mathematik recht einfach erklären. Entweder erreichen Positionen zum Ende der Laufzeit den Zustand 0 oder 1. Anders formuliert: Optionen enden „im“ oder „aus“ dem Geld, was bedeutet, dass Trader richtig oder falsch getippt haben.

Bei den meisten Handelsarten ist der Verfallszeitpunkt der entscheidende Moment. Zugleich gibt es Ausnahmen, so dass die vom Händler festgelegten Kursziele während der Laufzeit erreicht werden können. So einfach die Funktionsweise der binären Optionen, so präzise müssen Trader vorbereitet sein und Entscheidungen treffen.

Bei geringen Einsätzen den Handel kennenlernen

Am besten lässt sich das Prinzip des Binärhandels mit dem klassischen Handel von Call- und Put-Optionen erläutern. Gehen Händler vom Anstieg des Kurses eines Assets (auch „Handelswert“ oder „Basiswert“) zum Zeitpunkt X aus, setzen sie auf eine Call-Option. Im gegenteiligen Fall – also der Erwartung eines sinkenden Basiswert-Kurses – präferieren Trader eine Put-Option. Hier wird davon ausgegangen, dass die Kurse zum Laufzeitende unter dem Kurs von Startzeitpunkt notieren werden.

 

BDSwiss Handelsplattform

Abb. Die Handelsplattform des Brokers BDSwiss

 

Das Ausmaß der Kursänderung spielt bei den meisten Handelsarten keine Rolle. Allein die Richtungsänderung als solche entscheidet über einen Gewinn oder einen Verlust zugunsten bzw. zulasten der Anleger. Der Vorteil des Binärhandels besteht unter anderem darin, dass Broker die Kontoeröffnung oft bereits ab einem geringen dreistelligen Eurobereich erlauben. Auch die Einsätze beginnen laut Binäre Optionen Broker Vergleich zum Teil bereits bei 5,00 bis 10,00 Euro pro gehandelter Option, natürlich gibt es Ausnahmen unter den Anbietern, so dass Kunden mehr investieren müssen.

Gewinne und Verluste sind vorab bekannt

Ganz gleich, wie hoch der Einsatz angesetzt wird: Er ist stets der vorab definierte Maximalverlust. Eine so genannte Nachschusspflicht, wie sie mancher Trader aus dem FX- oder CFD-Sektor möglicherweise kennen, gibt es auf dem Gebiet des Binärhandels nicht. Die Rendite betreffend, sorgen Broker ebenfalls für klare Verhältnisse. Händler wissen von Anfang an, welche Gewinne sie bei welcher Handelsart und welchem Basiswert im Falle eines erfolgreichen Ausgangs der Positionen einstreichen werden.

 

top bdswiss

 

Jedoch: Mögliche Gebühren (für den Geldtransfer, den Übernacht-Handel, etc.) bedeuten letztlich einen Abzug von der tatsächlichen Rendite, die beim Handel erreicht wird. Im Standard erreichen Händler zumeist eine Rendite von etwa 70 % aufwärts mit einer im Geld endenden Option, wobei es je nach Broker ebenso gut höhere wie geringere Werte geben kann. Zusätzlich weist der Vergleich auf Anbieter hin, die standardmäßig einen Teil verlorener Einsätze (Verlustabsicherung) an Kunden zurückerstatten.

Nicht immer reichen Wetten auf Kursanstiege und -rückgänge

Der Handel an sich zeichnet sich also zum Beispiel dadurch aus, dass die Gewinne, aber auch die Risiken nach dem Eröffnen von Positionen feststehen. Einfluss nehmen können Trader je nach Broker, indem sie Positionen vorzeitig verkaufen bzw. schließen lassen oder eine Verlängerung der geplanten Laufzeiten vornehmen. Doch nicht jeder Broker arbeitet mit solchen Sonderfunktionen, weshalb die Broker-Auswahl sehr bewusst und erst nach einem Vergleich der Systeme erfolgen sollte.

Im eigentlichen Sinne sind Kursentwicklungen während der Laufzeit unerheblich, doch keine Regel ohne Ausnahme. Bei der Handelsart „One-Touch“ (oder der Alternative „No Touch“, wie sie mancher Broker offeriert) reicht es, wenn Kurse einmalig während der Laufzeit einen Kurswert erreichen, dies muss nicht zwingend zum Ablaufzeitpunkt passieren. Die Auswirkung kann ebenso positiv wie negativ sein. Je nachdem, welche Kursentwicklung Trader vorhergesagt haben.

Maximale Renditen bringen steigendes Risiko mit sich

Trader müssen beim Binärhandel also eben nicht nur den Basiswert auswählen, auf dessen Kursentwicklung sie wetten möchten. Darüber hinaus müssen Händler entscheiden, welche Handelsart die für sie richtige ist. Zudem muss die gewünschte Laufzeit bestimmt werden. Im letzten Schritt spielen mögliche Zusatzfunktionen eine Rolle. Risikofreudige Anleger können sich für den High-Yield-Handel entscheiden. Wissen müssen Händler in diesem Fall: Je höher die maximal realisierbare Rendite, desto extremer wächst das Risiko eines Totalverlustes. Am besten nehmen Neukunden Demokonten und Bildungsangebote der Broker in Anspruch, um alle wichtigen Fachbegriffe rund um den Handel mit binären Optionen zu lernen und so Fehlentscheidungen zu umgehen, die Tradern aus Unwissenheit nur allzu gerne unterlaufen.

So findet sich die Antwort auf die Frage „Wie funktioniert der Handel mit binären Optionen?“ vielfach ohne Risiko und mit Glück sogar ohne die Anforderung eines Echtgeld-Kontos und einer Ersteinzahlung auf Händlerkonto.